1,6 Kilometer für mehr Sicherheit

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Baustart Radweg zwischen Hollenstedt und Oldendorf kommt

Von Claudia Michaelis

Hollenstedt/Oldendorf. Sinnfälliger hätte der Lokaltermin nicht gewählt werden können: Welche Pkw- und – trotz Verbots ab 7,5 Tonnen – auch Lkw-Lawinen sich bei Stau auf der A1 über die parallel verlaufende K 63 zwischen Mienenbüttel und Hollenstedt quälen, konnten die Landkreis-Vertreter und Bürgermeister der beteiligten Gemeinden nach dem schweren Unfall gestern auf der A1 bei Hollenstedt vor Ort gleich live und überaus eindrucksvoll erleben.

Zumindest im Abschnitt zwischen Hollenstedt und Oldendorf sollen Radfahrer und Schulkinder bald sicherer unterwegs sein: Mit dem ersten Spatenstich haben gestern offiziell die Bauarbeiten für den Radweg begonnen, den der Landkreis an der immer stärker verkehrsbelasteten Kreisstraße jetzt baut.

Die nur 4,65 Meter breite Kreisstraße ist schon für die jetzige Verkehrsbelastung nicht ausgelegt. Und im östlichen Verlauf bei Mienenbüttel wird die verlegte K63 künftig auch noch das neue Logistikareal “LogPark Hamburg” erschließen.

Auch nach Abschluss der Bauarbeiten an der A1 werde die K63 immer Ausweichstrecke bleiben und ein hohes Gefährdungspotenzial für Radfahrer haben, begründete Kreisrat Björn Hoppenstedt, warum er die 300 000 Euro Baukosten für gut angelegt hält. Von der Einmündung der Straße Am Aarbach in Hollenstedt bis zum Ortseingang Oldendorf wird an der Südseite der Fahrbahn ein zwei Meter breiter Asphalt-Radweg auf einer Länge von 1,6 Kilometern gebaut. Ab heute wird die Kreisstraße dazu zwischen Hollenstedt und Oldendorf komplett für den Verkehr gesperrt. Ende Mai soll der Radweg dann fertig sein. Mittelfristig ist laut Hoppenstedt dann auch der Lückenschluss zwischen Oldendorf und Mienenbüttel geplant.

Quelle: http://www.han-online.de

K 63: Bus mit Schulkindern festgefahren – LKW schuld!

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kfp – Die Bürgerinitiative Oldendorf (BI-O) forderte und fordert weiterhin u. a. ein Verbot für LKW über 7,5 t auf der Kreisstraße 63. Verbotsschilder stehen nun (temporär bis zur Fertigstellung der A1, so weit wir wissen) auf beiden Seiten der K 63, in Mienenbüttel und in Hollenstedt. Dies ist eine deutlich spürbare Entlastung für Oldendorf, insbesondere bei Staus auf der A1.

Leider gibt es immer mal wieder LKW-Fahrer, die dieses Verbot ignorieren. So auch gestern morgen (24. Februar, 7.58 Uhr). 8 km Stau auf der A 1 Richtung Hamburg. Ein ausländischer LKW über 7,5 t weicht dem Stau aus und fährt auf der K 63 von Hollenstedt in Richtung Oldendorf. Der entgegen kommende Bus, mit Schulkindern an Bord, will ausweichen und fährt sich am Fahrbahnrand fest.
Dem Busfahrer und den Insassen ist nichts passiert, aber wollen wir darauf warten? Wir fordern die zuständigen Politiker auf, die Schilder auch nach Beendigung der Bauarbeiten auf der A 1 stehen zu lassen und für eine Durchsetzung des Durchfahrtverbots bei Staus auf der A1 zu sorgen.

Der Baustellenverkehr Richtung Log-Park sucht sich unterdes Lücken. Da die Zufahrt über die K 63 durch Mienenbüttel verboten ist, umfahren die Laster die Verbotsschilder und fahren über Ohlenbüttel durch Oldendorf auf Schleichwegen zur K63 und dann zur Log-Park-Baustelle. (Dort stehen keine Schilder. Dort wurden vor einigen Wochen über 20 Betonmischer an einem Tag gezählt!) Diese Schleichwege sind weitaus schmaler als die oben beschriebene K63 und dort herrscht weit aus mehr Gefahrenpotential. Wie von der BI-O vorhergesagt, sucht sich der Verkehr nun seinen Weg durch Oldendorf, auch wenn dies zuvor vom Rat in Neu Wulmstorf wider besseren Wissens bestritten wurde. Selbstverständlich weiß der Rat in Neu Wulmstorf über diese Zustände Bescheid und billigt nun, entgegen aller Planungen und öffentlicher Beteuerungen, die Gefährdung der Bürger in Oldendorf.

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